Teuer und unnötig.
Die Initiative will jede einzelne Temporeduktion an die Urne bringen. Das heisst Abstimmungen am Laufmeter, und jede davon kostet Geld, Verwaltungsaufwand und Monate an Zeit.
NEIN
zur Bürokratie-
Monster-Initiative
Volksinitiative «Mitbestimmen bei Temporeduktionen»
Am 27. September in Wetzikon
Die Volksinitiative «Mitbestimmen bei Temporeduktionen» verlangt, dass künftig jede einzelne Temporeduktion auf Wetzikons Gemeindestrassen vom Parlament beschlossen werden muss und damit dem Referendum untersteht. Aus einem Fachentscheid wird ein politisches Verfahren, im Extremfall mit einer Urnenabstimmung pro Strassenabschnitt.
Das Stadtparlament empfiehlt die Initiative zur Ablehnung. Gleichzeitig hat es einem Gegenvorschlag zugestimmt, der Tempofragen über den Verkehrsrichtplan regelt.
Die Initiative will jede einzelne Temporeduktion an die Urne bringen. Das heisst Abstimmungen am Laufmeter, und jede davon kostet Geld, Verwaltungsaufwand und Monate an Zeit.
Parlament, Einwendungen und Rekursweg bestehen heute schon. Wer mitreden will, kann das. Die Initiative schafft keine neue Mitsprache, sondern nur neue Bürokratie.
Über Signalisationen entscheidet am Ende das übergeordnete Recht. Die Initiative produziert Verfahren und Leerlauf, aber keine besseren Lösungen für Wetzikon.
Die Stichfrage zählt nur, falls Initiative und Gegenvorschlag beide angenommen werden. Wer dort den Gegenvorschlag ankreuzt, verhindert im schlechtesten Fall die harte Vollversion.
Flyer, Plakat und Social-Media-Kachel stehen allen zur Verfügung, die das Nein unterstützen.